Traar, 16.07.2010: Bei Temperaturen von über 30°C machten sich 26 ADLERfreunde mit dem Fahrrad nach Traar zum Kuhdyk auf. Ziel dieser strapaziösen Tour war das Haus von Will Cassel, berühmter Krefelder Maler und Objektkünstler. Fragt man die Bürger unserer Stadt, nach bekannten und berühmten Menschen unserer Heimat, wird Will Cassel immer genannt, denn er gehört zu Krefeld, wie der Gartenzwerg zu ihm. Will Cassel wurde 1927 in Dortmund geboren, lebt aber bereits seit 1934 in Krefeld. Er studierte von 1943 bis 1948 an der Werkkunstschule, verbrachte anschließend fast zwei Jahre auf der Kunstakademie Venedig, arbeitete als Dozent an der Schule für ‚Textile Künste’ Krefeld, als Dozent an der Gesamthochschule Essen / Dortmund und immer als freier Künstler bis zum heutigen Tage. Seine erhaltenen Kunstpreise, seine Vielzahl von Ausstellungen sprengen den Rahmen dieser Aufzählung. Trotz aller Erfolge ist er aber das geblieben, was er immer war, ein offener, warmherziger Mensch, der auf jeden zugeht und das Gespräch sucht. So ist er auch auf die ADLERfreunde zugegangen und hat ihnen sein Haus und Atelier gezeigt und den vielen Fragern geantwortet. Ein unvergesslicher Nachmittag für alle. Daher nochmals auf diesem Wege „Herzlichen Dank, Will“ Dir und Deiner Frau.
Anschließende radelten alle, immer den Schatten suchend, zurück nach Königshof und kehrten im Gartengelände ‚Mühlenfeld’ ein um sich zu erfrischen. Die richtige Erfrischung kam dann allerdings durch das Gewittertief „Olivia“, bei Starkregen und heftigem Wind mussten die ADLERfreunde unter dem Vordach bis in den späten Abend ausharren (was sie natürlich gerne taten).  HP
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...... Los! Nein, 22 ADLERfreunde fuhren mit dem Rad, bei schönstem Wetter, über Fichtenhain, Holterhöfe nach Anrath, zum „ Historischen Gefängnismuseum Niederrhein „ der königlichen Potthusaren e. V.
Bei einem Bier (oder 2) entstand 1982 der Gedanke der Justizangestellten der JVA Willich am jährlichen Schützenfest in Anrath teilzunehmen. Als Uniform wählten sie eine alte Dienstuniform, nannten sich Husaren und was lag da näher, sie nannten sich „Pott“husaren. Schnell wuchs eine Gemeinschaft zusammen, die ihren Mitmenschen zeigen wollte, was so alles hinter den „dicken Mauern“ geschieht.
Norbert Tenelsen, als Museumsführer, erzählte in einer wirklich tollen und informativen Art über die Anstalt, ihre Entstehung, über das nicht immer leichte Leben für Angestellte und Insassen. Er zeigte wie kreativ Gefangene sein können, sowohl im positiven Sinn, mit ihren teilweise hochwertigen künstlerischen Arbeiten, aber auch im negativen Bereich, mit viel Energie und Zeit wurden Geräte umgebaut, zweckent- fremdet und auch für kriminelle Absichten hergestellt. 2 Stunden dauerte die Führung. Niemand war gelangweilt und alle waren hellauf begeistert. Einen Besuch dieses Museums ist zu empfehlen. Besuchsmöglichkeiten bestehen an den gewöhnlichen Öffnungstagen oder als Gruppe mit Anmeldung (Tel. 02156/4998-550 oder www.gefaengnismuseum.de) .
 Anschließend kehrte die Gruppe bei „Schmitz - Mönks“ in Anrath ein, probierte vom Jubiläumsbier und fuhr dann zur späten Stunde über die Felder wieder nach Königshof zurück. Ganz durstige ADLERfreunde schafften auch noch einige kleine Bierchen im – "Restaurant Mühlefeld“.
Anrath 16.06.2010 HP
Linn, 19.05.2010: Bei strahlendem Sonnenschein, aber einem recht kühlen Nordwestwind, machten sich 25 ADLERfreunde zu einer Radtour der besonderen Art auf. Startpunkt war die Sporthalle Königshof. Von dort ging es über Fischeln nach Bösinghoven, Ossum und dann weiter über die Felder nach Linn. Ziel der Tour war die Burg. Dort im Obergeschoß ist bis zum 19. September die Ausstellung „ Friedrich Spee und das Ende der Hexenverfolgung“ zusehen. Museumsdirektor Dr. Christopher Reichmann war fachkundiger Reiseleiter in eines der düsteren Kapitel der Vergangenheit.Über 250 Jahre ging die Hexenverfolgung in Deutschland, und bis ins 17. Jahrhundert hinein wurden über 100 000 Menschen, hauptsächlich Frauen, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wichtigstes Werkzeug für die Hexenjäger war das 1486 in Köln erschiene Handbuch „Der Hexenhammer“. Hierin wurde der Leitfaden beschrieben wie Hexen erkannt, gefoltert und hingerichtet werden sollten. Die älteste bekannte Hexe auf dem heutigen Krefelder Stadtgebiet, war Nesgen to Range aus Hüls. Sie wurde 1492 der ‚Hexerei’ bezichtigt, ‚peinlich’ befragt und verurteilt. Da sie auf dem Scheiterhaufen widerrief, wurde die Gerichtsbarkeit in Kempen befragt und bereits ein Tag später wurde das Urteil vollstreckt, mit den Worten "So soll man die Nesgen nach ihren Bekenntnis richten. Unser Herrgott sei mit euch". Der Jesuit Friedrich Spee (1591 – 1635), dessen Familie aus Langenfeld stammte, war ein entschiedener Gegner der Hexenverfolgung. Er war der Überzeugung „ Die Folter macht die Hexe“. Erst 1738 wurde die letzte Hexe in Deutschland verurteilt. Dr. Reichmann erzählte so spannend und locker, dass die Zeit wie im Fluge verging. Auf dem Rückweg kehrten die ADLERfreunde noch im Bösinger Hof (Route 66), den alten Krefeldern bekannt als Ausflugslokal ‚Dammer’, ein und entspannten sich im Biergarten. HP

Lisse / Holland, 21.04.2010: Für den Monat April hatte die Organisatorin der ADLERfreunde, Silvia Plenker, eine Busfahrt zum Keukenhof in Holland geplant. Innerhalb weniger Tage war der Bus ausverkauft und so konnten sich 50 Reisende auf den Weg zum Keukenhof machen.
Zum Start droht der Wettergott noch mit dunklen Wolken, allerdings auf dem Weg nach Lisse schaute die Sonne schon durch die Wolken. So wurde es ein unvergeßlicher Tag, trocken, sonnig, aber mit einem kalten Nordwestwind, für alle ADLERfreunde.

In diesem Jahr steht die berühmteste Tulpenausstellung der Welt ganz im Zeichen Rußlands. Auf zahlreichen Blumenbeeten, sind russische Motive (s. Bild) aus Tulpen, Narzissen und Hyazinthen gestaltet. Aber auch Skulpturen und humorvolle Accessoires , wie z. B. ein altes Motorrad oder Fahrrad, werden in die Ausstellung einbezogen. Die fast 5 Stunden vor Ort vergingen für alle sehr schnell, wie auch die Heimfahrt.
Die ganz Harten (etwa 40), schafften noch eine lustige Abschlussrunde im Vereinslokal 'WELTERS'. Weitere tolle Bilder finden sie hier " KLICK "HP

Krefeld, 17:03.2010: Mittwochnachmittag war es wieder soweit, 35 ADLERfreunde machten sich auf den Weg zum Besuch der Putenfarm Peter Ritte auf dem Gelände des Großhüttenhofs. Inhaber  Peter Ritte, ein Verberger Jong, erzählte mit viel Humor von seinem Tagesgeschäft auf einer Geflügelfarm. Über eine Stunde lauschten die ADLERfreunde seinen Worten zum Thema - Ei ! Was bedeuten die Zahlen und Beschriftungen auf einem Ei, wie lange hält es frisch und warum gibt es braune Eier und weiße Eier. Peter Ritte erklärte alles mit Augenzwinkern, aber auch dem nötigen Ernst und verabschiedete uns nach dem Besuch der Verkaufsstelle im Großhüttenhof mit österlich gefärbten Eiern als Wegzehrung.
Die ADLERfreunde wanderten noch eine Stunde durch den Stadtwald rund um die Rennbahn und kehrten dann im Gartenlokal des Gartenbauvereins "Alt-Bockum" ein. Dort gab es, wie konnte es anders sein, halbe Hähnchen und das dazu gehörende Bier. Ein gelungener Tag bei strahlendem Frühlingswetter. HP
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