Die Premiumpartner der DJK SV Adler Königshof 1919

  • Wirtz
  • Sparkasse Krefeld
  • Thyssen Krupp Nirosta
  • Evonik

Kultur bei Adler Königshof


Sport und Kultur schließen sich nicht aus, das war seit langem bekannt, bei Adler wird es bereits seit Jahrzehnten praktisch umgesetzt.

Theaterstücke, u. a. das Lustspiel „Schneider Wibbel" unter der Regie von Winand Teusch waren vor Jahrzehnten der Anfang.

Karnevalsfeten, Oktober- und Maifeste sind als gesellige Höhepunkte im Vereinsleben zu nennen.

Die in den letzten Jahren durchgeführten Kabarett-Veranstaltungen sorgten jeweils für ein volles Haus und sind mittlerweile zur Tradition in Königshof und ganz Krefeld geworden. Sie werden auch in Zukunft ein Highlight unserer kulturellen Arbeit sein.


Aus dem großen Spektrum der unterschiedlichen Künstler seien genannt:

Bernd Regenauer
Konrad Beikircher
Die Scheinheiligen
Susanne Seidler
Volker Pispers
Barbara Stromberger
Dieter Nuhr
Richard Rogler
Anka Zink
Urban Priol
Thomas Freitag
Alich & Pause
Marc & Simon
Hagen Rether

Es waren schöne interessante Abende; jeder der Künstler gab uns etwas, sei es etwas nachdenkliches oder ein befreiendes Lachen.

Konrad Beikircher war bei seinem ersten Auftritt in Königshof so von Adler und dessen Idealen angetan, daß er sich spontan bereit erklärte, eine Benefiz- Veranstaltung zu Gunsten von Adler Königshof zu geben.

Diese Veranstaltung wurde durchgeführt und gab der Adler-Jugend wieder einen positiven Schub.

Übrigens: Konrad Beikircher ist Ehrenmitglied bei Adler Königshof!
 

Kabarett mit Stephan Bauer

Königshof, 21.04.2010:  Gemeinsam mit unserem  Werbepartner ThyssenKrupp Nirosta stellten wir in der St-Bauer_0005 Aula des MSM - Gymnasiums den Kabarettisten Stephan Bauer vor. Kabarettist, oder doch besser gesagt Comedian, dass konnte vor ausverkauftem Haus jeder selbst entscheiden.

Vor dem Programm ehrten Hans Krüppel  und Klaus-Peter Henning (Personal-Vorstand TKN),  unseren  ausscheidenden Geschäftsführer Leo Creutz für 21 Jahre Vorstandsarbeit und die 13jährige Miriam Schiffer als Torschützenkönigin mit 218 Treffern im Jugendbereich.    St-Bauer_0012

Stephan Bauer bot ein breites Spektrum mit seinem Programm – Auf der Suche nach dem verlorenen Mann.  Sein altes Weltbild, von den geizigen, sparsamen schwäbischen Eltern geprägt und vermittelt, hat heute keinen Bestand und auch keine Zukunft. Oder doch? Der starke Mann, das starke Geschlecht, ist nur noch ein Märchen, es gibt ihn nicht mehr. Die Feministinnen haben  gesiegt und unterdrücken jede Form von Männlichkeit. Früher konnten Frauen kochen wie ihre Mütter, heute saufen sie wie ihre Väter.

Früher waren Männer stark. Wo ist ihre Männlichkeit, ihr Stehvermögen? Um einen Waschbrett-Bauch und einen Knack-Po zu bekommen muss ein Mann schwer sportlich arbeiten. Stephan aber hat im Sportstudio Nahtoderfahrungen gemacht, für ihn ist der Weg in den Sport verstellt. 

St-Bauer_0028Wo sind die Werte Liebe,Treue geblieben. Pinguine sind sich ein Leben lang treu, sehen aber auch alle gleich aus. Wer will das schon! 

Frauen wollen keine Kinder, erst mit 40 oder so besinnen sie sich, dann ist der Mann 65.  Nun wird er als der ideale Papa von den Frauen gefeiert, da er ja so und so 10x in der Nacht aufstehen muss und das ist dann doch genial. Aber wenn Frauen dann Kinder haben und rufen auf der Strasse ihre Kinder mit den Worten "Essen kommen!" Ja, dann laufen die Kinder von heute automatisch zum Auto.

Nein, Stephan Bauer ist mit sich und seinem Leben nicht zufrieden, will aber auch nichts daran ändern.

Er hatte die Zuschauer voll auf seiner Seite, auch wenn er hin und wieder unter die Gürtellinie geriet, scheinbar geschmack- oder pietätlos wurde, aber das macht auch seinen Erfolg aus.

Das Publikum dankte ihm mit anhaltendem Beifall und freute sich bereits auf die ankündigten nächsten Veranstaltungen bei ADLER. Im Herbst tritt Konrad Beikircher mit seinem Musikprogramm auf und im Frühjahr nächsten Jahres kommt Volker Pispers.   HP
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Kabarett mit Thomas Reis und Verleihung des EVONIK - ADLER - Ehrenpreises

Vor Beginn des Kabarettabends im Casino der Evonik Gmbh wird nun schon seit 2003 traditionell der EVONIK - ADLER - Ehrenpreis an verdienstvolle Mitbürger des Stadtteils Königshof verliehen.

Thomas_Reiss0287In seiner Begrüßungsrede wies der Geschäftsführer der EVONIK Gmbh, Krefeld, Willibrord Lampen, auf die Bedeutung dieses Preises hin und auf die gute nachbarliche Beziehung seines Unternehmens mit dem Handballverein DJK ADLER Königshof. Er gratulierte nochmals zum 90jährigen Jubiläum des Vereins und sprach über seine persönliche positive Erfahrungen, während des EVONIK - ADLER - CUP 2009, mit Handball spielenden begeisterten Kindern. Deshalb kündete er an, dass es auch im Februar 2010 einen EVONIK - ADLER - CUP  für die 3. Klässler der 4 Grundschulen des Stadtteils Fischeln geben wird. Seinen humorvollen Hinweis, zum Schluß seiner Begrüßungsrede, an Hans Krüppel, er habe seine Rednerzeit eingehalten, da ja Herr Krüppel regelmäßig überziehe, wurde mit Beifall aufgenommen.

Hans Krüppel, Vorsitzender von ADLER Königshof, nahm natürlich diese Steilvorlage an und bedankte sich artig für diesen gewährten Bonus und nutzte ihn natürlich aus.

Hans Krüppel hielt die Laudatio auf die diesjährige Preisträgerin, Frau Maria Kaiser. Sie wurde für ihr langjähriges ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde Herz-Jesu ausgezeichnet. Die erste Preisträgerin, Frau Marianne Aretz, hatte sie in die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands eingeführt. Maria Kaiser füllte diese Mitgliedschaft gleich mit Leben aus und war 8 Jahre an der Spitze des Pfarrgemeinderats und und leitete ebenfalls 8 Jahre die Frauengemeinschaft in der Pfarre. 2 wichtige Sätze aus ihrem Munde zeigen die Prägung ihres Lebens -

Ich kann nicht an der Welt vorbei gehen, wenn ich aktiver Katholik bin!                                             Wo Gemeinschaft ist, fühle ich mich wohl !

Darüber hinaus ist sie natürlich der Mittelpunkt ihrer Familie, die mit Ehemann Dr. Wolfgang Kaiser und 5 Kindern, in der Zwischenzeit auf weitere 9 Enkel angewachsen ist.

Die Preisverleihung wurde von Herrn Willibrord Lampen, Hans Krüppel und dem Kabarettisten Thomas Reis vorgenommen. Zahlreiche Pressevertreter erzeugten ein wahres Blitzlichtgewitter, dem Maria Kaiser mit einem souveränen Lächeln standhielt.

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Geschätsführer Willibrord Lampen, Kabarettist Thomas Reis,Preisträgerin Maria Kaiser, Vorsitzender Hans Krüppel                                                                                                                                                                  Foto: Evonik GmbH

Thomas Reis mit seinem Programm " Gibt es ein Leben über 40?" stieg gleich in die Vollen. Mit kabarettischem Spott, bösartigen und doch versöhnenden Vergleichen zwischen Jung und Alt hatte er das Publikum sehr schnell auf seiner Seite. Teilweise gingen seine Vergleiche ins Groteske, waren aber der  " Realität" immer nahe.

Thomas_Reiss0325Wer fragt sich mit 70 nicht, wie geht das Leben mit 80 weiter? und ist es nicht besser, sich dann von seiner Freundin zu trennen? weil er sich ja noch einmal richtig ausleben will! Oder wie Udo Jürgens, der mit 70 zum Kreißsaal eilt, um bei der Geburt seiner nächsten Freundin dabei zu sein. In diesem Alter sollte der rüstige Alte ein T-Shirt tragen mit dem Aufdruck - To Old To Die ! Warum müssen Männer früher sterben, weil sie sich schließlich auch einmal ausschlafen wollen! Nichts ist mehr wie früher, "Zigeunerschnitzel" heisst heute politisch korrekt - "mobiles ethnisches Minderheitenschnitzel", Grundschullehrer nennt man "ABC - Promotor". Dann ist es schon besser man schlägt die Zeit tot, als anders herum.

Aber ist das Leben mit 40 wirklich viel besser. Thomas hat da so seine Probleme. Für ihn war früher der Spruch, - NULL-Bock - eine Kampfansage an die Gesellschaft, sein Sohn Dennis lebt heute danach.Er fährt zum Surfen nach Israel und zum Eis essen nach Grönland.  Mit 40 muss er sich nichts mehr beweisen, wenn der Schiedsrichter beim Fußball " hohes Bein" pfeift ist er schon zufrieden. Er kann es noch! Man denkt fortwährend an alle Familienmitglieder, besonders an sein AUTO. Es gibt keine besonderen Vorfälle im Leben, ausser dem Vorfall der Bandscheibe.

Thomas Reis ist heute toleranter geworden, er ist Altersmilde. Er ist gerne Kabarettist, aber Henker verändern wirklich etwas, meint er zum Schluß.

Die begeisterten Zuschauer forderten Zugabe und erhielten sie. Wieder ein gelunger Kabarettabend, der Appetit auf mehr macht im Jahr 2010 .   HP

 
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